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„Wenn ich jetzt auch noch Angst kriege, kann er einpacken…“ – über Estefano und einen Menschen, den ich grade unendlich feiere…

 18. Januar 2019

Auch wenn die Überschrift nach Entwarnung klingt:

Wir brauchen immer noch dringend Hilfe…

Einige von euch haben meinen letzten Post gelesen. Ich hatte in Dezember bereits um Hilfe für Estefano gebeten.

Der Hundemann sitzt in einem rumänischen Shelter mit völlig aussichtslosen Chancen (Angsthund, traumatisiert und mit einer Verletzung an der Pfote).

Mich hat sein Schicksal so sehr berührt, dass ich einfach handeln musste…
Und weil ich das allein nicht schaffen konnte, habe ich überall um Hilfe gebeten und mein ganzes Netzwerk mobilisiert – hier, auf Facebook, in diversen Gruppen, in der Familie, im Freundeskreis…

Rund vierzig Leute haben sich daraufhin zusammengetan und haben Spendengelder für Estefanos Ausreise und die anfallenden Tierarztkosten gesammelt. Laut den Statuten des Vereins sollte dies seine Chancen massiv erhöhen, auf eine geeignete Pflegestelle vermittelt zu werden.

Nachdem wir es geschafft hatten, die erforderliche Summ bereitzustellen, stellte sich leider heraus, dass die Anforderungen an eine potentielle Pflegestelle so groß waren, dass es so gut wie aussichtslos schien, jemanden zu finden. Unsere eigene Suche mussten wir einstellen, weil der Verein signalisierte, dass sie keine externe Pflegestelle akzeptieren würden. Wir würden warten müssen, bis eine vereinsinterne Pflegestelle frei würde, die sich zutraut, den Hund zu übernehmen.

Dann nahm die Geschichte eine unerwartete Wende…

Unter den Spendern war auch meine Cousine Svenja. Sie hatte den Aufruf auf meinem Blog gelesen und sofort einen höheren Betrag überwiesen.

Was sie mir aber nicht verraten hat: Ihr ist das Schicksal von Estefano ebenso ans Herz gegangen, wie mir. Sie hat sich deshalb entschlossen, den kleinen Mann bei sich aufzunehmen.

Als sie mich informierte, hatte sie bereits Kontakt zum Verein aufgenommen und die notwendigen Schritte in die Wege geleitet. Dazu muss man wissen, dass Svenja die allerbesten Voraussetzungen mitbringt – unter anderem auch eine lebenslange Hundeerfahrung und die Möglichkeit, sich um einen Problemhund kümmern zu können.

Die Vorkontrolle durch den Verein war positiv, allerdings mit einigen Auflagen versehen (ausbruchssichere Einzäunung des Grundstücks, Schaffung einer Quarantänemöglichkeit für mindestens 2 Wochen usw.). Meine tapfere Cousine hat das alles akzeptiert…

Am Dienstag kamen dann leider erneut schlechte Nachrichten aus Rumänien. Im Zuge der Vorbereitungen für den Transport hat man festgestellt, dass Estefano sich überhaupt nicht anfassen lässt und auch die Zähne einsetzt, wenn man sich ihm nähert. Er scheint so schwer traumatisiert zu sein, dass er Menschen gar nicht mehr an sich heranlässt. Transportieren wird man ihn überhaupt nur unter Einsatz von Beruhigungsmitteln können.

Man hat Svenja daraufhin von der Übernahme des Hundes abgeraten, weil man überhaupt nicht absehen kann, worauf sie sich da einlässt.

Uns allen war klar, dass das sein Schicksal vermutlich besiegeln würde…

Nach einer schlaflosen Nacht kam dann die Nachricht von Svenja, dass sie keinen Rückzieher machen wird. Estefano wird – mit allen Konsequenzen, die das mit sich bringt – bei ihr sein neues Zuhause finden.

Ich kann nicht in Worte fassen, wie sehr ich meine Cousine für ihren Mut und ihre Zivilcourage bewundere. Auch wenn ich vermutlich genauso gehandelt hätte, ist es etwas anders, so einen Entscheidungsprozess von außen zu betrachten und so unendlich stolz auf einen Menschen zu sein, den man von Herzen liebt…

Tatsache ist: Wir lassen Estefano jetzt nicht im Stich und wir verlieren auch nicht die Zuversicht, dass das zu meistern ist. Unser Bauchgefühl ist immer noch anders als alle Fakten und es muss einen Grund geben, warum ausgerechnet uns dieser Ball zugespielt wurde…

Aber die Sache hat einen gewaltigen Haken. Das ganze Unterfangen ist jetzt nämlich nicht mehr nur mit enormem persönlichen Einsatz und Zeitaufwand zu bewältigen (das alles muss Svenja ohnehin alleine stemmen…), sondern wird (abgesehen vin den baulichen Maßnahmen) noch mal deutlich mehr Geld kosten, als erwartet, weil hier z.B. auch die Unterstützung eines Profis zwingend erforderlich sein wird. Eine professionelle Hundertainerin, die auf traumatisierte Hunde spezialisiert ist, hat Svenja schon mobilisiert. Das alles wird sehr viel Geld kosten, ganz abgesehen von den Kosten, die ohnehin anfallen (Schutzvertrag, Tierarzt etc.)

Mir ist bewusst: In dem Moment, wo Estefano hier ist, wird die gesamte Verantwortung bei meiner Cousine liegen und es gibt kaum etwas, was ich dann noch für sie tun kann (ich lebe fast 400 km entfernt).

Ich möchte deshalb alles daran setzen, noch mal ein paar Spenden zu sammeln und ihr wenigsten finanziell noch etwas den Rücken zu stärken.

Deshalb bitte ich euch: Wenn ihr könnt, helft bitte, das gemeinsam zu einem guten Ende zu bringen.

Ich habe das PayPal-Spendenkonto für Estefano wieder freigeschaltet, es heißt

estefano@team-cdl.de   (Verwendungszweck „Estefano“)

Selbstverständlich werde ich akribisch Rechenschaft über die Verwendung des Geldes ablegen – lasst mich bitte wissen, wenn ihr in den E-Mail Verteiler aufgenommen werden möchtet, in dem ich regelmäßig über den Stand der Dinge berichte.

Ich danke euch für eure unschätzbare Hilfe, ich habe auch dafür keine Worte – ich bin zutiefst dankbar, dass es Menschen gibt, die wissen, dass es sich lohnt gemeinsam zu kämpfen. Ich lerne selber grade, was Menschen bewegen können, die ein gemeinsames Ziel haben….

Liebe Grüße
Cala

Ach ja: Bitte bedenkt: Auch winzig kleine Spenden summieren sich. 10 mal 2 € ergeben wunderbare 20 € – jeder einzelne Euro zählt!

Hoffen auf ein Weihnachtswunder… – Spendenkonto wieder offen, dringender Hilferuf

Update 16. Januar 2019
Das PayPal-Spendenkonto estefano@team-cdl.de ist wieder geöffnet, wir benötigen immer noch dringend Spenden, weitere Infos folgen in Kürze.

Ich weiß nicht, warum ausgerechnet ich ausgerechnet jetzt diese riesige Aufgabe übernommen habe, aber so ist es jetzt, ich konnte einfach nicht anders… Manchmal erreicht einen ja ein Hilferuf und man weiß genau, jetzt ist es an mir…

Dieser Hund sitzt momentan mit äußerst schlechten Chancen in in einem Kennel in Rumänien.
Ich habe inzwischen Kontakt zum vermittelnden Verein aufgenommen.
Die sind super seriös, transparent und zugänglich.

Spenden direkt an den Verein helfen nicht, weil sie – verständlicherweise – nicht einem einzelen Hund zugeteilt werden können, sondern allen zugute kommen.

Die einzige Chance für Estefano wäre eine Patenschaft für

a) die Hälfte der Ausreisekosten (die andere Hälfte trägt der Verein) und
b) die in Deutschland anfallenden Tierarzt-Kosten (bis zu einer definierten Höchstgrenze, darüber hinaus zahlt wieder der Verein)

Wenn beides gesichert ist, setzt der Verein alle Hebel in Bewegung, um den Hund auf eine geeignete deutsche Pflegestelle zu vermitteln. Abgerechnet werden nur die real anfallenden Kosten (mit Nachweis), es kann also sein, dass von dem gesammelten Geld, das als Sicherheit dient, am Ende sogar etwas übrig bleibt.

“I said „Somebody should do something about that.“
Then I realized I am somebody.”

(Lily Tomlin)

Die Kosten übersteigen meine eigenen finanziellen Möglichkeiten derzeit leider deutlich.
Und trotzdem wollte ich nicht aufgeben und versuchen etwas zu tun. Ich habe mit einer Gruppe von Menschen bereits begonnen, zu sammeln, es ist einiges zusammengekommen, das Geld reicht aber noch nicht.

Wer hat vielleicht auch nur begrenzte Möglichkeiten, möchte aber dennoch mit mir gemeinsam etwas bewegen und für ein Weihnachtswunder sorgen?

Detaillierte und prüfbare Infos zum Hund und zum vermittelnden Verein kann ich selbstverständlich jederzeit vorlegen und ich werde auch Rechenschaft ablegen über jeden Cent, der zusammengekommen ist.

Auch Kleinstbeträge sind sehr, sehr willkommen, denn am Ende entscheidet nicht die Höhe der einzelnen Spende, sondern die Summe….

PayPal-Adresse für Spenden:

estefano@team-cdl.de

Das PayPal Konto läuft auf meinen Namen, ich sammle die Spenden, bis die erforderliche Höhe erreicht ist, dann wird das Konto gelöscht.

Danke an alle, die helfen…

Das große Kleiderschrankprojekt – oder: ich muss nicht jedes Teil behalten, das ich mag…

Dass ich dabei bin, in großem Stil auszumisten, davon habe ich euch hier schon berichtet.

Und wenn man sieht, dass dieser Post vom Mai war, sieht man auch, wie unendlich lang das dauert… Ehrlich gesagt habe ich ja sowieso das Gefühl, dass ich mir schon mein ganzes Leben lang hinterherräume…

Und doch: Ich sehe Licht am Ende des Tunnels. Endlich hatte ich auch bei meinem Kleiderschrank einen echten Durchbruch und konnte mich von etlichen Dingen trennen. Kistenweise habe ich Zeug aussortiert und in den Keller getragen, das ich „eigentlich“ gar nicht (mehr) anziehe. Und ich war sehr erschrocken, diesen Kistenberg dann vor mir zu sehen…
Gott sei Dank bin ich nicht allein damit:  Ich höre von etlichen anderen, die ebenfalls aussortieren, dass es ihnen genauso geht. Wie ist es bei dir?

Peu à peu werde ich jetzt meine Kisten sichten und aussortieren, was in die Kleidersammlung gehört oder was ich verschenken möchte. Den Rest will ich verkaufen und habe auch schon angefangen, ein paar Stücke auf den jeweiligen Verkaufsportalen einzustellen. Über meine Erfahrungen mit diesen Portalen werde ich demnächst im Podcast mal ausführlicher berichten, denn das ist – habe ich festgestellt – auch so eine Sache für sich…

…ein paar meiner geliebten Schätzchen – Mäntel und Schals, die nicht mehr in mein Farbkonzept passen…

Vorab kann ich schon mal sagen, dass ich im Moment am besten mit ebay Kleinanzeigen zurechtkomme. Hier hat man am wenigsten Reglements, kann Preis, Vesandkosten und Zahlungsmethode frei wählen und mit Interessenten und Käufern sehr einfach kommunizieren. Das „normale“ ebay und Plattformen wie Mädchenflohmarkt haben sich bei mir leider nicht so gut bewährt.

Das Verkaufen hat bei mir aber noch ein ganz anderes Problem zutage geförtert: Ich habe nämlich festgestellt, dass ich mich  ganz schlecht von den Dingen trennen kann.

Mit Hilfe des Buches von Anushka Rees (hier), ging das Aussortieren des Kleiderschrankes selbst ja plötzlich ganz flott. Ich als Kopfmensch brauche halt ein Konzept und das habe ich jetzt.
Seitdem kaufe ich auch ganz anderes ein und das ist sehr erholsam.

Aber mich endgültig vonden Dingen zu trennen ist eine ganze Ecke schwieriger als gedacht.
Es ist nämlich eine Sache, die aussortieren Kleidungsstück in einem Karton eine Etage tiefer zu tragen, und eine ganz andere, sie wirklich herzugeben.

Selbst ein Kleidungsstück, das ich seit Jahren nicht mehr getragen habe, wird im Moment des Abschieds auf wundersame Weise wieder extrem attraktiv. Es ist fast wie Magie: Die Schuhe, die nur im Regal standen, finde ich – wenn ich sie fotografiere – plötzlich wunderschön und kann mir gar nicht vorstellen, sie wegzugeben. Oder ich verpacke ein Kleid, das ich verkauft habe und finde es auf einmal unendlich schade, dass ich es hergegeben habe…

Nachdem das ein paarmal passiert ist, habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was dahintersteckt. Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass im Moment des Abschiedes mein Blick vermutlich ganz ähnlich ist, wie in dem Moment, als ich einst mit dem Teil zur Kasse gegangen bin: schließlich ist es nicht ohne Grund bei mir gelandet. Offensichtlich mag ich etwas an ihm, irgendwas hat mich angesprochen und das ist nicht weg. Ich habe dann verstanden: Dass ich ein Teil immer noch schön finde, zeigt eigentlich nur, dass ich es aus gutem Grund gekauft habe, dass es meinem Geschmack entspricht und ich es gern habe. Ich hätte es schließlich nicht gekauft, wenn ich es doof gefunden hätte…
Kannst du meinem Gedankengang folgen?

Daran schießt sich dann natürlich unweigerlich die Frage an, ob ich ein Teil, das ich so sehr mag, das mir passt und das in Ordnung ist, wirklich hergeben muss.
Die Antwort ist: Nein. Muss ich nicht.

Und das wiederum wirft die Frage auf, welche Gründe es geben könnte, mich trotzdem zu trennen (anstatt alles wieder in den Schrank zu räumen). Und das können – das ist mir dann bewusst geworden – auch ganz pragmatische sein. Z.B. dass das Teil mich nicht langfristig glücklich gemacht hat. Dass es nicht zu meinem Bedarf oder meinem Alltag passt (wie ich diesen ermittelt habe, darüber habe ich hier gschrieben). Dass es überhaupt nicht zu meiner Garderobe passt, weil ich andere Dinge brauche oder künftig andere Farben tragen möchte. Dass ich es – aus welchem Grund auch immer – nie wirklich getragen habe.

…der „Destroyed-Vintage-Look“ hat eigentlch nie zu mir gepasst

Im allergrößten Zweifelsfall half Probetragen sehr:
Wenn der Trennungsschmerz besonders groß war, habe ich das Teil einfach zeitnah noch mal angezogen um herauszufinden, ob ich mich darin (und mit den sich ergebenden Kombinationsmöglichkeiten) noch oder wieder wohlfühle. Und in allen Fällen – ausnahmslos – lautete die Antwort (wie überraschend…): Nein.
Und meistens wusste ich beim erneuten Tragen auch sofort, was mich gestört hat, selbst wenn es nur ein ganz subtiles Gefühl war, dass ich mich einfach in dem Teil nicht wohlgefühlt habe…

Ich kann also von solchen Teilen durchaus Abschied nehmen, mir auch sagen, dass ich es schade finde, dass es bei mir keine Verwendung gefunden hat und mir wünschen, dass es bei der neuen Besizerin mehr Aufmerksamkeit bekommt als bei mir. Das hilft auch über den Trennungs-schmerz hinweg…

….mein geliebter großer Strickschal. Trennungsgrund: ich habe einen zweiten ähnlichen, der bleiben soll…

Die allerwichtigste Erkenntnis war für mich deshalb, dass die Tatsache, dass ich ein Kleidungsstück sehr mag, oder dass mit die Trennung schwer fällt, noch lange kein Kriterium dafür ist, dass ich es behalten sollte.

Auch ein Kleidungsstück, das mir gut steht oder tadellos passt, muss nicht zwangsläufig bleiben.
Ich kann auch solche Teile mit Respekt und Liebe gehen lassen. Irgendwohin, wo sie nicht nur gemocht, sondern geliebt werden…

In diesem Sinne wünsche ich dir viel Spaß beim Aussortieren und Loslassen – berichte mir gerne von deinen Erfahrungen!

Liebe Grüße
Cala

PS: Übrigens brachten mich die Überlegungen in diesem Post auch zu der Erkenntnis, dass viele meiner Einkäufe (und Fehlkäufe) auf der gleichen Fehleinschätzung beruhen: Ich habe viele  gekauft, einfach weil sie mir gefallen oder gut gestanden haben haben und ohne die Frage zu stellen, wann und wie sie meinen Bedürfnissen gerecht werden..

here we go: die erste Neuvorstellung von meinem diesjährigen Besuch auf der Buchmesse

Dieser Beitrag enthält (unbezahlte) Werbung.
Ich wurde von Ars Vivendi unterstützt, jedoch in meiner Meinung nicht beeinflusst.

Zurück aus Holland erwarteten mich schon die ersten Rezensionsexemplare von der Buchmesse.
„Simple“ musste direkt mit in die Küche und da wir ganz tolle Süßkartoffeln und wunderbare frische Eier mitgebracht hatten, gab es gleich am Samstag „Ofenkartoffeln, (Chorizo), Champignons & Ei“ (S. 261)

Das Originalrezept findest du am Ende des Beitrags, ich habe allerdings ein paar Abwandlungen vorgenommen: Den Chorizo habe ich weggelassen und statt des Rauchpaprikas (den ich nicht im Haus hatte) habe ich das Rauchpaprika-Würzöl von Solling verwendet habe (hier = Affiliate Link). Außerdem brate ich – wie du weißt – nicht in Olivenöl. Ich verwende statt dessen Ghee, Bratöl oder Kokosöl.

Inzwischen ist mein Exemplar von „Simple“ mit etlichen Merkzetteln gespickt: Ich bin ja nicht nur grundsätzlich immer auf der Suche nach neuen leckeren, gesunden & alltagstauglichen Rezepten, sondern auch nach solchen, die ich meinen Klienten empfehlen kann, wenn sie (z.B. aufgrund einer Diät im Rahmen einer Darmsanierung) auf Zucker und Getreide verzichten sollen. Selbst dafür erweist sich Simple als hervorragender Fundus – auch wenn man das eine oder andere Rezept vielleicht minimal abändern muss.

Hier ein paar meiner Favoriten:

„Gebratene Gewürzkarotten mit Granatapfel & Avocado“ (S. 31)
„Salat von Melone, Blaubeere & Feta mit Ingwer & Minze“ (S. 45)
„Karottenhummus, Ofentomaten & Harissajoghurt“ (S. 54)
„Ofenauberginen mit Kreuzkümmel, Walnüssen & Datteln (S.74)
„Blumenkohl aus dem Ofen mit Granatapfel, grünen Oliven & Kichererbsenpürree“ (S. 89)
„Türkische Pasta mit Feta, Joghurt & Dill“ (S. 103)
„Dinkel mit Brombeeren, Roter Beete, Walnüssen & Buttermilch“ (S. 112)
„Glasierte Makrele mit Miso & Soja“ (S. 136)
„Andalusisches Hähnchen mit Honig, Safran & Mandeln“ (S. 220)
„Ingwer-Miso-Kürbis & Pilze mit schwarzem Sesam“ (S. 241)
„Artischocken, Karotten & eingelegte Zitronen mit Ingwer & Honig

Die Autorin Diana Henry © Chris Terry

Diana Henry ist übrigens eine der beliebtesten britischen Food-Autorinnen. Sie hat zahlreiche Preise für Ihre journalistische Arbeit und ihre Bücher erhalten. Ebenfalls von ihr bei ars vivendi erschienen ist das Buch „Alle meine Hähnchen“.

Was mir  – außer den Rezepten selbst – besonders gut gefällt:

– Die meisten Rezepte sind bebildert: ich mag das und benutze solche Kochbücher deutlich lieber als andere
– das Verhältnis Gemüse/Fleisch ist vertretbar: es gibt ein großes Gemüse-Kapitel
– Hülsenfrüchte und Pasta haben ein eigenes Kapitel erhalten
– es gibt sowohl ein Rezept-, als auch ein Zutatenregister: finde ich immer sehr, sehr hilfreich

 

„Andalusisches Hähnchen mit Honig, Safran & Mandeln“ (Seite 220)

 

Dass das Buch sehr viele Geflügelrezepte enthält (fast ausschließlich Hähnchen), hat natürlich etwas mit der Affinität der Autorin zum Geflügel zu tun (siehe oben). Das sehr leckere & verführerisches Dessertkapitel enthält aber leider durchweg Rezepte mit Zucker.

Mein Fazit: Ein traumhaftes Kochbuch. Gebe ich nicht mehr her.

Diana Henry
Simple: Kleiner Aufwand, grandioser Geschmack
ISBN: 978-3869137599
ars vivendi, 336 Seiten
29,90 €

Ofenkartoffeln, Chorizo, Champignons & Ei (S. 261)

Hier das Originalrezept:

für 2 Portion
2 Süßkartoffeln
150g braune Champignons, geputzt und in Stücke geschnitten
Salz und Pfeffer aus der Mühle
100g Chorizo, in etwa 3 mm dicke Scheiben geschnitten
2 große Eier
1 kleine Handvoll Koriandergrün (nach Belieben)
1 Prise Pimenton (geräuchertes Paprikapulver, nach Belieben)

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Die Süßkartoffeln wie gewöhnliche Kartoffeln backen, allerdings nur etwa 30 Minuten (Garzeit hängt von der verwendeten Sorte und Größe ab). Das Backblech sollte mit Backpapier ausgelegt sein, da Süßkartoffeln klebrigen Saft absondern, der schwer zu entfernen ist.

Kurz vor Ende der Garzeit 1 ELOlivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Pilze darin kurz bei starker Hitze dünsten, dann salzen und pfeffern. Pilze verlieren beim Kochen viel Flüssigkeit. Lassen Sie diese komplett verdampfen. In eine Schüssel füllen und warm halten. Zusätzlich 1/2 EL Öl in die Pfanne gießen und die Chorizo darin rundum anbraten. Zu den Pilzen geben.

Das restliche Öl in der Pfanne erhitzen. Die Eier darin braten. Heißes Öl über die Eigelbe löffeln, um das Garen zu beschleunigen.
Die Süßkartoffeln längs aufbrechen. Pilze und Chorizo hineinlöffeln, Koriander nach Belieben darüber streuen. Die Spiegeleier darauflegen. Nach Belieben mit Räucherpaprika bestäuben.
Mit jungen Blättern, wie etwas Babyspinat, servieren

Viel Spaß beim Nachkochen!

Liebe Grüße
Cala

 

Rückblick Buchmesse

Auch wenn ich leider dafür nicht bezahlt werde: Dieser Beitrag enthält Werbung.

Von links nach rechts: Das Buch „Brot Backen“ werde ich nochmal ausführlich vorstellen. // die weltgrößte Buchmesse findet immer im Oktober in Frankfurt statt. //  Das Buch „Speisekammer: Vorräte einfach selbst gemacht. Über 350 Rezepte“ (Lisa Eisenman Frisk und Monica Eisenman) ist im Sommer 2018 im Hölker Verlag erschienen und versammelt – liebevoll aufbreitet – unzählige Techniken zur Haltbarmachung und Bevorratung von Lebensmitteln. Sinnvoll für alle, die jenseits von Marmelade und Kompott aktiv werden wollen: Hier wird sogar gezeigt, wie aus Milch Käse wird… 

Schön war’s wieder. Die Frankfurtter Buchmesse ist und bleibt für mich ein Pflichttermin. Einen, den ich gerne wahrnehme, auch wenn es in diesem Jahr wider nur zu einem eintägigen Besuch gereicht hat. Ich lliebe idese Messe und habe – seit meiner Jugend – nur wenige Jahre verpasst. Früher war ich an den Publikumstagen privat dort, seit einigen Jahren gehören die Fachbesuchertage für mich zum festen Bestandteil der Oktoberplanung.

Halle 3 (Sachbuch und Belletristik) arbeite ich ja immer sehr akribisch ab, aber zum ersten Mal habe ich mir dieses Jahr auch Zeit für ein paar Kochshows in der Gourmet-Gallerie genommen (traditionell in Halle 4). Unter anderen hat Stefan Marquard dort sein (Koch-)Buch „Küche Rockt“ vorgestellt – druckfrisch Anfang Oktober  im Matthaes-Verlag erschienen.

Und wie immer habe ich einige spannende Titel für euch mitgebracht, die ich euch in den nächsten Wochen hier im Blog, aber auch im Podcast vorstellen werde.

Euch erwarten nochmal zwei tolle Bücher zum Thema Sauerteig & Brot backen, spannende Titel über Selbstheilung und Gesundheit, traumhafte Kochbücher und das eine oder andere Autoren-Interview auf meinem Podcast.

Seid gespannt – es lohnt sich!

Liebe Grüße
Cala

Monatsrückblick August: RINGANA Summer-Sale, Ernte satt, Ausflug ins Elsass und die zehn Regeln für einen Neustart

Zuerst die juristischen Formalitäten:
Dieser Beitrag enthält wie immer jede Menge Werbung – für mich, meinen Podcast, meine Ernährungsberatung, die Firma Ringana, das Elsass und sicherlich noch einige andere Dinge, die ich vergessen habe aufzuzählen.

Sodann zum eigentlichen Post:

Das war wieder ein wunderbarer August. Denn das ist immer einer der beiden Monate, in denen der RINGANA-Sale jeden Tag für eine Überraschung sorgt: Täglich ist ein anderes Produkt mit 20% im Angebot und ich habe megaviel Spaß dabei, meine Kunden zu überraschen und freue mich natürlich auch selber darauf, das eine oder andere Schnäppchen zu machen.

Diesmal habe ich mich unter anderem mit unseren Hair & Beauty-Caps eingedeckt und starte im Herbst wieder eine kleine Kur 🙂 Ich bin sonst nicht unbedingt ein Schnäppchenjäger, aber da ich die RINGANA-Produkte nicht nur weiterempfehle, sondern selber auch durch die Bank weg sehr gerne nutze, freue auch ich mich, mal ein paar Euro einzusparen – und 20% sind ja wirklich eine Ansage…

Falls du auch in diesen Genuss kommen möchtest: Im Dezember gibt es unseren Adventskalender, der genauso aufgebaut ist (täglich 20% Rabatt). Melde dich gerne bei mir (info@cala-kocht.de), dann verrate ich dir genau, was du tun musst, um dabei zu sein und diesen und viele andere Vorteile zu nutzen.

Im August haben wir außerdem jede Menge aus dem Garten geernet, eingekocht, eingefroren, getrocknet und zu Marmelade verarbeitet. Es war durch den tollen Sommer wirklich ein unglaublich reiches Ernte-Jahr. Und weil wir festgestellt haben, dass die blöden Klebeetiketten ganz schwer wieder von den Gläsern zu lösen sind (die wir gerne wiederverwenden möchen), haben viele unserer Gläser in diesem Jahr ein angehängtes Schildchen oder ein Stoffmützchen bekommen und sehen jetzt besonders nett aus. 🙂

Mein Tipp übrigens für alle, die mit dem gleichen Problem kämpfen: Ätherisches Zitronenöl löst selbst die harnäckigsten Etiketten…

Mitte August haben wir dann auch wieder eine traumhaften Ausflug ins Elsass gemacht.

Ich bin immer wieder erstaunt, dass diese kleinen Auszeiten wie ein Urlaub wirken.
Wir sind einfach alle vier so glücklich und froh an diesen Tagen (ich hatte hier schon mal berichtet), dass die Nachhaltigkeit den Aufwand wett macht.

Durch die Lebensmittel, die wir vom Markt mitbringen und die vielen schönen Erinnerungen und Fotos haben wir wirklich lange etwas davon und sind deshalb jedesmal dankbar…

In meinem aktuellen Podcast (hier) habe ich mich unter anderem mit der Frage beschäftigt, wie du Schritte für Schritt wieder zu einer gesunden bzw. gesünderen Ernährung kommen kannst, wenn du vielleicht – wie ich – im Sommer viel „gesündigt“ hast.

Ich hatte vor vielen Jahren schon mal berichtet (hier), wie ich persönlich nach der „Sommer-Auszeit“ einen Neueinstieg gestalte und diese „Zehn Regeln für den Neustart“ habe jetzt gründlich überarbeitet, aktualisiert und im Podcast kommentiert.

Hier meine neuen Regeln noch mal in schriftlicher Form – ich empfehle dir allerdings unbedingt, dir im Podcast auch die Erläuterungen dazu anzuhören. Außerdem bedenke bitte, dass das meine persönlichen Regeln sind – sie sind nur als Anregung gedacht und erheben keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit. Jeder Mensch ist anders und für dich kann etwas anderes richtig sein, als für mich.

Regel 1: (Wieder) Viel (mehr) Wasser trinken
Regel 2: Alkohol, Getreide und Zucker vom Speiseplan streichen
Regel 3: Alle Mahlzeiten ausgewogen kombinieren: Eiweiß, Gemüse, Obst (Obst nicht in zu großen Mengen)
Regel 4: Bewegung und Sport wieder konsequent in den Alltag integrieren
Regel 5: Konkrete Regeln für Ausnahmen formulieren, sich daran halten und Ausnahmen generell nicht zu früh und nicht zu oft machen
Regel 6:  Tierische Lebensmittel reduzieren, vor allem Vierbeiner-Fleisch und Milchprodukte
Den Fokus auf pflanzliche Lebensmittel richten – Gemüse konsequent als Basis für die Ernährung nutzen
Regel 7: Für Entspannung und ausreichend Schlaf sorgen, Achtsamkeitspraxis und Meditation in den Alltag integrieren und selbstgemachten Stress vermeiden
Regel 8: Wieder konsequent das intermittierende Fasten praktizieren
Regel 9: Zeitplanung und Organisation – ein Gerüst für den Alltag schaffen
Regel 10: Kümmere dich um deinen Darm – ersteht im Mittelpunkt deines Stoffwechsels, deiner Gesundheit und deines Wohlbefindens.

Apropos Podcast: Ich freue ich mich sehr, wenn ihr dem Podcast auf itunes eine gute Bewertung gebt. Nur über eure positiven Bewertugnen steigt er im Ranking und kann noch mehr interessierte Menschen erreichen…

Und natürlich freue ich mich über Feedback und Rückmeldungen in jedweder Form 🙂

Viele liebe Grüße
eure Cala

Keine andere ist wie du… Happy Birthday Queen Anny

Dieser Beitrag enthält Werbung für den Verein Dogs & Friends in Hanau.

Mein Mädchen. Heute bist du 10 Jahre alt geworden.

Vor 9 Jahren – auch im Sommer – hast du unser Leben ganz schön auf den Kopf gestellt, seitdem ist nichts mehr wie es war… Keinen einzigen Tag davon möchten wir missen – auch die ganz chaotischen nicht!

Du bist ein einzigartiges Wesen, das uns immer wieder zum Lachen, aber auch zum Nachdenken bringt. Trotz deiner Behinderung genießt du das Leben in vollen Zügen und lässt dich buchstäblich durch nichts aufhalten.

Dabei hast du schon vom Anbeginn deines Lebens so viel Glück gehabt: Rosi Schnee vom Verein Dogs & Friends hat es nicht übers Herz gebracht, dich als dreibeinigen Welpen in der Tötung in Spanien zurückzulassen und sich kurzerhand mitgenommen. Sie und ihre Mutter haben sich dann ein Jahr lang rührend um dich gekümmert. Heiß und innig haben sie dich geliebt und dich auch nur schweren Herzens hergegeben…

Am Anfang wollte ich nicht glauben, was für ein Wirbelwind du bist – wenn wir dich besucht haben, hast du immer geschlafen. Heute weiß ich: du warst einfach erschöpft…

2009 und 2010: das Anny erobert erst unser Herz und dann das gesamte Haus…

2011 und 2012: Anny hat sich eingelebt – und uns schon fest im Griff. Eine ihrer vielen Leidenschaften sind Aussichten aller Art und sie kommt auf ihre Kosten, denn seit sie eingezogen ist, fahren wir nur noch mit den Hunden in den Urlaub: Pienza, Florenz, Südtirol – Seni und Anny sind überall dabei… Über ihre legendären Posen wundern wir uns heute nicht mehr…

2013, 14 und 15: Anny genießt das Leben. Sie hat uns alle drei „eingenordet“, wir haben uns auf sie eingestellt und dienen ihr leidenschafltlich und mit großer Liebe…

2016 Beautiful, beautiful you….

2017 Deine Anhänglichkeit und dein Schmusebedürfnis sind unersättlich und ohne dich geht nichts… Wenn wir in den Urlaub fahren oder unterwegs sind, bist du die erste im Auto – so groß ist deine Angst, dass wir dich vergessen könnten…

Ende 2017 hast du uns dann von jetzt auf gleich mit einem agressiven, bösartigen Tumor in deinem Hinterbein überrascht – ausgerechnet bei einem dreibeinigen Hund… Die Ärzte haben uns keine großen Hoffnungen gemacht, aber wir haben uns überlegt, was du tun würdest, wenn du selbst entscheiden könntest.

Und weil du eine Kämpferin bist, haben wir beschlossen, mir dir und für dich zu kämpfen. Unglaublich tapfer hast du die Behandlungen über dich ergehen lassen, als ob du wusstest, dass das deine einzige Chance war. Dank deinem unbändigen Lebenswillen und großartiger Ärzte, hast du tatsächlich die Kurve gekriegt und bist noch immer bei uns – kein Tag vergeht, an dem wir nicht unendlich dankbar dafür sind!

2017 & 2018 Als du 2017 so krank geworden bist, haben wir dir versprochen mir dir zu kämpfen und wir sind so stolz, wie tapfer du warst und überglücklich, dass du dem Schicksal ein Schnippchen geschagen hast und immer noch bei uns bist… Noch einen Sommer…, das haben wir uns so sehr gewünscht – den hast du bekommen, und was für einen…

Bitte misch noch lange den Laden bei uns auf und hör nicht auf, uns mit deinem einzigartigen Wesen zu verzaubern. Wir wollen vom Schicksal nicht zuviel fordern, aber wir freuen uns über jeden einzelnen Tag, den wir noch zusammen verbringen können.

Wir lieben dich sehr!

PS: …und keine Frage: natürlich bist du die Königin… 😉

…ausgelesen und (wieder) angefangen…

ausgelesen:
Taiye Selasi, „Diese Dinge geschehen nicht einfach so“

Ich gebe zu: der Stil ist nicht ganz meins. Die Geschichte wird aus unterschiedlichen Perspektiven und mit vielen Rückblenden erzählt – das ist mir oft zu durcheinander.
Trotzdem: Unterm Strich hat mich der Roman so sehr fasziniert, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.

Es geht um eine Familiengeschichte, die in Afrika ihren Anfang nimmt und die Familienmitglieder schließlich in der ganzen Welt zerstreut. Die unterschiedlichen Facetten und Schicksalswendungen beieinflussen und prägen die einzelnen Familienmitglieder auf unterschiedliche Weise. Und wie es in Familien oft so ist: Kaum jemand weiß wirklich, was im anderen vorgeht. Wer risktiert es schon nachzufragen oder sich mitzuteilen, wenn Wegsehen (oder Weglaufen…) einfacher oder sicherer erscheint, vielleicht sogar der einzig denkbare Ausweg ist? Es mag die Angst vor dem Unerträglichen sein oder die immerwährende Furcht, selber missverstanden zu werden, die uns mitunter blind, taub und stumm macht.

Verstrickt in Liebe, Eifersucht, Schuld und Mischuld, Scham und Angst ist das eigene Handeln im „System Familie“ ja immer auch wieder ein Ergebnis der dort gemachten Erfahrungen.
Nicht nur das eigene, auch das Leid des anderen kann schwer auszuhalten sein und manchmal erkennt man über das eigene Schicksal hinaus nicht einmal die Not des anderen.

Die präzise Beobachtung dieser innerfamiliären Verstickungen sind es, die – in meinen Augen –  die Faszination des Romanes ausmachen. Deshalb hat mich dieses Buch, das 2013 eines des meistbesprochenen Bücher überhaupt war (und das ich insofern mit großer „Verspätung“ gelesen habe…), auch sehr bewegt.

Der Roman ist 2013 im Fischer-Verlag erscheinen und es gibt ihn in verschiedenen Ausführungen ab 12 € beim Buchhändler deines Vertrauens. Falls du mein (gebrauchtes) Exemplar haben möchtest, schreib mir bitte – ich schicke es dir kostenlos gegen Übernahme der Versandkosten.

(wieder) angefangen:
Mein Kleiderschrankprojekt

Im Moment ist das Thema Minimalismus mal wieder sehr präsent bei mir (ich komme bestimmt noch öfter darauf zurück…). Vor allem mein übervoller Kleiderschrank beschäftigt mich von Zeit zu Zeit sehr.

Zu Weihnachten hatte ich mir das Buch „Das Kleiderschrankprojekt“ (hier) gewünscht und habe dort sehr  wertvolle Anregungen gefunden. Vor allem habe ich verstanden, dass ich viele Kleidungsstücke besitze (besser „besaß“, denn ich bin jetzt schon einen deutlichen Schritt weiter…), die überhaupt nicht zu meinem Alltag pass(t)en. Erst wollte ich das gar nicht so richtig wahrhaben, habe aber meine „Hausaufgaben“ in Form der vorgeschlagenen Übungen gemacht und festgestellt, dass da was dran ist. Jetzt wundere ich mich auch nicht mehr, dass viele Kleidungsstücke ungenutzt in meinem Kleiderschrank hingen, obwohl ich sie wirklich gerne mochte (und mich deshalb auch nicht von ihnen trennen konnte).

Ich habe die Anregungen aus dem Buch jedenfalls genutzt, um dem Inhalt meines Kleiderschrankes noch mal einer strengen Prüfung zu unterziehen, eine Struktur zu finden und endlich auszumisten. Ich bin erstaunt, wie viel das in Bewegung gebracht hat. Ich bin lange noch nicht fertig, aber es hat sich viel getan, das macht sich bemerkbar.

Parallel habe ich das Buch  „Einfach leben – ein Guide für einen Minimalistischen Lebensstil“ (hier) regelrecht  „verschlungen“, das ich im letzten Jahr auf der Buchmesse entdeckt und mir jetzt – gebraucht 😉 – zugelegt habe. Es ist ein großartiges Sammel- (und Nachschlage-) Werk zum Thema Minimalimus mit unzähligen praktischen Tipps, vielen nützlichen Adressen und spannenden Geschichten, von Menschen, die mehr oder weniger umfangreich Minimalismus in ihrem Leben umsetzen.

Schon während der Lektüre habe ich mich mit neuem Elan wieder ans Ausmisten gemacht – bei uns hat sich über die Jahre wirklich elend viel angesammelt, teils eigene Sachen, teils aber auch Dinge, die wir von anderen übernommen haben, die keinen Platz mehr dafür hatten und die zu schaden waren, um sie wegzuwerfen. Ich kann manchmal gar nicht fassen, was wir alles „horten“…

Ich gebe unumwunden zu: Ich bin ein ganz, ganz schlechter „Wegwerfer“. Ich kann mich nur sehr schwer von Sachen trennen. Zum einen habe ich Sorge, ich könnte sie vermissen, wenn sie nicht mehr da sind, zum anderen mag ich es nicht, wenn Sachen, die „eigentlich noch gut sind“ auf dem Müll landen. Müll gibt es – finde ich – schon mehr als genug. Und so mache ich mich oft auf die – leider meist langwierige und zähe – Suche nach jemandem, der für die Sachen, die ich nicht mehr brauche, vielleicht noch Verwendung finden könnte. Manchmal wünschte ich mir aber doch – wenigstens vorübergehend – so eine „Deckel-auf-und-rein-damit“-Einstellung, das würde vieles erleichtern…

Das Thema „Loslassen“ ist jedenfalls ein Lebensthema von mir und Impulse dazu sind deshalb auch immer willkommen. Und seitdem ich verstande habe, dass ich die Dinge, die ich mir zulege nur schwer wieder loswerde, bin ich sehr viel achtsamer mit meinem Konsum geworden.

Ich laufe sehr viel weniger und wenn ich etwas kaufen, dann ****** Immerhin kaufe ich seit vielen Jahren schon fast ausschließlich gebrauchte Sachen, um wenigstens so meinen Beitrag zu Müllvermeidung und gegen „Fast Fashion“ zu leisten – ich finde es erschreckend und unerträglich, wie wir mit unseren Ressourcen umgehen, um Dinge zu besitzen, die eigentlich gar keinen Wert haben.

In Sachen Kleiderschrank habe ich wirklich gründlich nachgedacht und festgestellt, dass ich mir manchmal gar nicht so sicher bin, ob ich bestimmte Teile nur im Moment nicht trage (weil ich einfach zu viel Auswahl oder gerade andere Lieblingsteile habe), oder ob ich sie generell nicht mehr tragen werde. Das nicht sicher zu wissen, macht das Ausmisten schwierig. Um mich durch solche Überlegungen nicht zu sehr zu blockieren, musste für mich deshalb ein Kompromiss her und ich glaube, einen guten gefunden zu haben. Alles, was nicht ganz sicher gerade zu meinen Bedürfnissen passt, packe ich erst mal rigoros in Kisten. In einem zweiten Schritt werde ich diese Kisten nochmal durchgehen (ja, sowas mache ich wirklich…) und entscheiden, was ich final mit den einzelnen Teilen tun werde.

Capsule Wardrobe?

Vermutlich werde ich zu einem System übergehen, bei dem immer ein paar Kleidungsstücke in Kisten wandern, aus denen ich mir von Saison zu Saison einzelne Teile aussuche, auf die ich grade mal wieder Lust habe. Das ist keine Erfindung von mir. Das Prinzip nennt sich „Capsule Wardrobe“ und normalerweise begrenzt man dabei die Stückzahl der Teile, die im Kleiderschrank bleiben dürfen  auf eine ganz bestimmte Anzahl pro Saison.
So weit will ich zwar nicht gehen, aber da ich das (zeitweise) Auslagern für die Sommer- und Wintersaison ohnehin schon praktiziere, könnte das für mich eine gute Lösung sein.

Bis ich beim echten Minimalismus angelangt bin, wird es jedenfalls noch eine Weile dauern.
Es gibt Bereiche bei uns, da wird mir nur vom Angucken schwindelig. Die Tee-Schublade bei uns in der Küche ist so ein Beispiel. Es sieht aus, wie in der Teeküche einer Jugenherberge. Wir könnten problemlos 1 Jahr lang eine 6-köpfige Familie versorgen. Und das, obwohl wir selber gar nicht so viel Tee trinken. Ich habe ein Foto gemacht – aber dann beschlossen, dass ich mich nicht traue, das zu zeigen…

Mir kommt es manchmal so vor, als ob Aufräumen und Ausmisten bei mir ein Lebensprojekt  ist. Dass ich in früheren Jahren sehr viel gekauft, an- und aufgenommen, gebastelt, archiviert  und „gehortet“ habe, wird mir jetzt zum Verhängnis, wo ich am liebsten Dreiviertel davon wieder los wäre. Ich habe also noch jede Menge zu tun….

Euch wünsche ich ein schönes Wochenende
Liebe Grüße
Cala

 

BIOFACH und VIVANESS – mein diesjähriger Ausflug nach Nürnberg

dieser Artikel enthält Werbung für die Firma SONNENTOR und das Projekt „Insect Respect“

Im Februar war ich wie immer auf der Biofach, um mich umzusehen, was es für Neuigkeiten gibt, aber auch, um unsere Geschäftspartner und Freunde zu treffen. Darauf freue ich mich immer sehr und es ist schön einmal ein paar Minuten in Ruhe über die Produkte, die Zusammenarbeit und gemeinsame Pläne zu sprechen.

Cala am Stand von „Insect Respect“

Die Biofach ist die Welt-Leitmesse für Bio-Produkte. 4 Tage lang trifft sich hier jedes Jahr die internationale Bio-Branche. Mit insgesamt 3.218 Ausstellern aus 93 Ländern hat die Biofach dieses Jahr sogar einen neuen Rekord verzeichnet. Zeitgleich findet in einer separaten Halle die VIVANESS statt, das ist die Messe für Naturkosmetik.

Um es schon mal vorwegzunehmen: Insgesamt fand ich die Biofach in diesem Jahr nur wenig innovativ, ich habe nichts wirklich Neues entdeckt. Der Trend VEGAN ist eindeutlich rückläufig – oder vielleicht so sehr zu Selbstverständlichkeit geworden, dass das Thema einfach nicht mehr so stark im Vordergrund steht. Es gibt immerhin inzwischen sehr viele vegane Produkte, aber nichts mehr, was man als Innovation bezeichnen könnte. Allerdings habe ich auch bei weitem nicht alle 9 Hallen besuchen können – ich schaffe an einem Tag maximal drei und konnte noch einen ganz kurzen Abstecher zur Vivaness machen, wo ich mich mit Karin Hunkel von Angel Minerals getroffen habe, mit der wir ebenfalls zusammenarbeiten (hier).

Was ich für mich – und euch – an Inspiratioenn mirgebracht habe, werde ich in den nächsten Wochen hier und im Podcast natürlich noch genauer vorstellen, ich möchte euch hier nur erst mal einen Überblick geben.

Wichig: In meinem Newsletter werdet ihr wieder Gelegenheit haben, einzelne Produkte zu Sonderkonditionen zu beziehen (wenn du noch nicht in meinem Verteiler bis, melde dich bitte per Mail bei mir: info@cala-kocht.de).

Sehr, sehr schön ist immer der Stand von Sonnentor. So qualitativ hochwertig die Produkte sind und so liebevoll sie im Produktdesign gestaltet werden, so nett sind auch die Begegnungen mit den Mitarbeitern von Sonnetor auf der Messe – ich mache hier immer gerne eine kleine Pause, ruhe mich aus und blättere in den schönen Magazinen von Sonnentor. Unter anderen las ich dort, wie die Firma in beeindruckender Weise ihre Mitarbeiter und Lieferanten wertschätzt und unterstützt.

Es ist schön zu wissen, dass es solche Betriebe (noch) gibt und natürlich kaufe ich die Produkte auch entsprechend gern. Als Händler sind wir zu klein für Sonentor, aber ich kaufe Sonnentor-Produkte regelmäßig privat. Du bekommst sie in vielen Bioläden, bei uns in Rodgau z.B. bei Renate Haller aber auch online (hier).

Super lecker sind die neuen Milch-Gewürzmischungen von Sonnentor. Nach der „Kurkuma-Latte“ sind in diesem Jahr „Rote Beete“ und „Kardamom-Latte“ neu. Sonnentor hat mir netterweise ein paar Pröbchen bereitgestellt und ich lege sie momentan den Bestellungen ausdem Newsletter und aus Boris Webshop bei, damit ihr auch in den Genuss kommt, sie auszuprobieren. Ich hätte gar nicht gedacht, dass mir Rote Beete in dieser Form schmecken könnte, aber ich finde sie toll…

Neu bei Sonnentor ist auch „Smokey Paprika“. Geräucherte Paprika ist ein tolles Gewürz, über das ich im nächsten Post noch ein bisschen mehr schreiben werde, wenn ich euch ein Rauchpaprikaöl vorstelle. Der Rauchpaprika von Sonnentor ist genial für Grillgerichte und Marinaden, zum Würzen von (Süß-)Kartoffelspalten, in Eintöpfen, Eier- und Fleischgerichten. Wer sich das wunderbare neue Kochbuch von Bettina Matthai (hier) zugelegt hat, der wird in einigen Rezepten auf dieses Gewürz stoßen und ich freue mich, dass Sonnentor es jetzt im Sortiment hat – es war immer ein bisschen schwierig zu bekommen.
70g kosten im Bioladen oder im Online-Shop von Sonnentor (hier) ca. 3,49 €

Ein absolute Messe-Highlight für mich war der Stand von Dr. Reckhaus, der mich mit dem Projekt Insect Respect wirklich mehr als beeindruckt hat. Vielleicht habt ihr schon das Video von dem Interview mit mir auf meiner Facebook-Seite gesehen.

Ganz kurz worum es geht: Dr. Reckhaus ist der Inhaber einer der größten Biozid-Unternehmen in Deutschland. Das heißt, dass er mit der Vernichtung von Insekten sein Geld verdient und damit auch sein Unternehmen aufgebaut hat. Im Zuge des weltweiten Insektensterbens wurde er sich seiner persönlichen Verantwortung bewusst und hat „Insect Respect“ ins Leben gerufen, das weltweit erste Gütezeichen für ein neues Verständnis im Umgang mit Insekten. Damit sollen Gesellschaft und Wirtschaft für den Wert von Insekten sensibilisiert und gezielt insektenfreundliche Lebensräume geschaffen werden. Wie das geht: ganz einfach. Beim Kauf von Dr. Reckhaus Produkten (z.B. bei dm, ALDI usw.) wandert ein Teil des Erlöses in die Schaffung insektenfreundlicher Lebensräume und zugleich erfährt der Kunde auf der Packung vom Wert der Insekten und vom Nutzen des Projektes. Achtet mal darauf, wenn ihr wieder mal eine Lebensmittel- oder Kleider-Mottenfalle kauft, schaut euch die Website des Projektes an und teilt bitte auch die Infos zum Projekt für einen wirklich guten Zweck.

Die grünen Fliegen stehen übrigens als Zeichen für den Respekt vor Insekten und der von jungen Künstlern eindrucksvoll gestaltete Messestand war natürlich sehr, sehr gut besucht.

Wenn es meine Zeit erlaubt, werde ich denmnächst noch mal ein Interview mit Dr. Reckhaus für den Blog machen, denn seine Geschichte hat mich wirklich fasziniert…

Im nächsten Blogpost erfährst du unter anderem von meiner Suche nach einer gesunden Schokolade und von den neuen Produkten der Ölmühle Solling.

Bis dahin liebe Grüße
Cala

Ein Mini-Ausflug ins Elsass, Einkaufen in Frankreich und warum sich das für uns lohnt

Unser Jahr hat mit vielen Höhen und Tiefen und leider auch mit zwei Todesfällen begonnen.
Besonders der plötzliche Tod einer lieben Freundin hat mich sehr traurig gemacht und da sie eine treue und fleißige Leserin meines Blogs war, ist es auch ein komisches Gefühl, diesen Post zu schreiben und zu wissen, dass sie ihn nicht lesen wird. Von Anfang an, hat sie den Blog, unsere Projekte und meine Ideen immer unterstützt und auch durch schwierige Zeiten begleitet – dafür bin ich dankbar und auch für alles, was uns verbunden hat. Ich bin froh, dass ich in aller Ruhe habe Abschied nehmen können und weiß, dass das noch eine Weile in mir arbeiten wird…

Anfang des Jahres haben wir wieder einmal einen Ausflug ins Elsass gemacht, den ich diesmal für euch dokumentiert habe. Im meinem aktuellen Podcast findest du einen ausführlichen Reisebericht und viele Hintergrundinformationen.

Hier im Blog zeige ich dir ein paar Bilder von der Reise. Im Post (und z. Teil auch am Ende des Posts) findest du die wichtigsten Adressen.

Meistens sind unsere Einkaufsausflüge nach Frankreich eintägig, diesmal haben wir aber übernachtet und sind Freitag und Samstag im Elsass gewesen.

Wie sind am Freitag relativ spät losgekommen und waren erst gegen Mittag kurz vor Straßburg. Unsere erste Station war Auchan, ein riesiger Supermarkt, wie es sie in Frankreich überall gibt. Das Angebot ist zwar überwältigend, aber es gibt leider nur wenige Bio-Produkte. Manchmal lohnt sich ein Abstecher trotzdem und wir hatten genug Zeit.

Bio-Produkte und Fischtheke im AUCHAN Supermarkt, Straßburg – das Regal rechts zeigt allein die Auswahl an Nahrungsergänzungmittel, im Foto links die Wein- und Spirituosentheke. Insgesamt ist das Bio-Angebot – und dessen Qualität – in den Supermärkten aber eher überschaubar.

Zu Mittag haben wir im Restaurant „Au Pont de l’Ill“ in dem kleinen Ort La Wantzenau in der Nähe von Straßburg gegessen. Das Restaurant war bis auf den allerletzten Platz ausgebucht – meine Fotos sind erst nach dem Essen entstanden. Man muss also unbedingt auch fürs Mittagessen reservieren.

Restaurant „Au Pont de l’Ill“ in La Wantzenau – eine Reservierung ist auch mittags unbdingt zu empfehlen. Im Podcast berichte ich ausführlich über diesen Restaurantbesuch.

Spaziergang an der Ill in La Wantzenau

Hofladen „Ferme Clauss“, La Wantzenau. In diesen Hofläden muss man explizit fragen, ob das Obst und Gemüse gespritzt/behandelt ist (frz. „traité“)

Nach dem Lunch machen wir einen Hundespaziergang an der Ill  und entdeckten auf diese Weise noch einen kleinen Direktverkauf (Hofladen).

Weiter geht es nach Saint Marie aux Mines, wo wir übernachten.

Am nächsten Morgne besuchen wir einen kleinen Straßenmarkt in Colmar am (Place Saint Joseph), der sich als ein wahres Schatzkästchen entpuppt.

Neben den Ständen der kleinen Fermes (Erzeuger), bei denen man am besten explizit nachfragt, wie die Produkte erzeugt werden, finden sich auch zertifizierte Bio-Stände mit großartigem Angebot. Auf diesem kleinen Märktchen – man glaubt es kaum – hat auch der berühmteste Käse-Affineur des Elsass einen Stand (Fromagerie Saint-Nicolas, Familie Quesnot).

 

Wir sehen uns das Zentrum Colmars an und genießen in der Patisserie
„L‘ Atelier de Yann“, ein gutes spätes Frühstück, einen wunderbaren Kaffee und ein nettes Gespräch mit einem deutsch-französischen Ehepaar am Nachbartisch.

Patisserie „L‘ Atelier de Yann“, Colmar, Adresse unten

Nach einem Abstecher in die benachbarte großartige Buchhandlung RUC mit wunderbarer Schreib- und Bürowarenabteilung (meine Schwäche…) und einem abschließenden Bummel durch Colmar, steuern wir etwas außerhalb einen Biosupermarkt in einem Gewerbegebiet an.

Schön ist der von außen sehr unscheinbare Laden nicht, aber die Fülle des Angebotes ist extrem beeindruckend…

Für einen ausgedehnten Spaziergang fahren wir weiter in die die Weinberge oberhalb von Turckheim.

Schließlich sehen wir uns noch kurz das kleine Örtchen Turckheim an – Elsass pur.

Auf dem Rückweg halten wir dann in Wintzenheim, wo wir auf der Hinfahrt das Schild für einen NatureO Biomarkt gesehen haben, der sich als Bio-Paradies entpuppt.

Für uns, die wir verrückt sind nach guten Lebensmitteln und solche Dinge wirklich zu schätzen wissen, lohnen sich diese Trips auf jeden Fall – wir sind total happy und zehren lange davon…

Liebe Grüße Cala

Die Adressen:

Auchan Supermärkte:
https://www.auchan.fr/magasins/strasbourg/sl-21

Restaurant „Au Pont de l’Ill“, La Wantzenau:
http://aupontdelill.com/de/

Hofladen in La Wantzenau:

„Ferme Clauss“, 4 Rue du Général Leclerc, 67610 La Wantzenau

Unterkunft Saint Marie aux Mines:
La Clé d’Alsace
http://lacledalsace.com/en/

„Fromagerie Saint Nicolas“ (Familie Quesnot):
Ladengeschäft: Rue Saint Nicolas 18, Colmar
vertreten auf diversen Wochenmärkten in der Region und in der Markthalle von Colmar

Patisserie „L‘ Atelier de Yann“:
11 Place de la Cathédrale, 68000 Colmar
http://www.atelier-de-yann.com/#

Buchhandlung und Schreibwarenladen:
Librairie RUC, 6, place de la Cathédrale, 68000 COLMAR
http://www.librairie-ruc.fr/

Biomarkt Gewerbegebiet Colmar

NaturéO – supermarché Bio
37 rue Herzorg Logelbach
Zone Commerciale Leclerc
68140 Wintzenheim
https://www.natureo-bio.fr/magasin-bio/wintzenheim/